Zuhause in der Fremde | Inszenierte Fotografie

 

 

Informationen zu den 9 Teams und Fotos:

www.zuhause-in-der-fremde.de

 

26 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren aus Polen, Lettland, Litauen, Spanien, Italien, Bulgarien, Rumänien, Afghanistan, Russland, Syrien, Iran und Irak nahmen an diesem Projekt teil. Mittels Zeichnung, Collage, 3D-Programmen oder Modellbau u. a. entwarfen die Kinder und Jugendlichen Szenen/Bühnen, die die Grundlage für die Gestaltung einer inszenierten Fotografie bilden.

 

Unterstützt wurden die Kinder und Jugendlichen von 26 Studierenden, die mit ihnen in 9 kleinen Gruppen über methodische Konzepte eine Entwicklung einleiteten, die biografische Fragmente aus dem Erleben der Kinder und Jugendlichen sichtbar machten. Orte werden von Kindern, Jugendlichen und Studierenden aufgesucht, um ein Gefühl für die Herstellung eines fiktionalen Raumes zu gewinnen. Es wurden Fotos erstellt, die ausgewertet wurden in Hinblick auf die Frage: Fügt sich diese Kulisse in meine Vorstellung, in meine Idee ein?

 

Einbezogen wurden Bürger der Stadt Oldenburg und der Region, die Requisiten oder Räume zur Verfügung stellten wie z. B. Omnibus, Muli, Schafherde, ein Restaurant, ein Geschäft oder ein Kanu.

 

20 inszenierte Fotos entstehen; ausgestellt bis zum 10. September 2014 vor dem PFL, Peterstraße 3; zur Zeit im PFL, Stadtbibliothek zu sehen.

 

Die künstlerische Darstellung ihrer besonderen Lebenssituation sollte den Kindern und Jugendlichen helfen, die gefühlsmäßige Bedeutung von „In die fremde Welt geworfen sein“ besser zu verstehen. Die sozial und kulturell sehr heterogen zusammen gesetzte Gruppe setzte sich in diesem kreativen Prozess mit ihrer Lebenssituation intensiv auseinander. Innerhalb dieses ästhetischen Forschungsprozesses wurden Kunstwerke produziert, die schwierige Themen aus der eigenen Biographie reflektieren. Der Blick auf die Lebenswelt von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen forderte alle TeilnehmerInnen auf, die eigene Sichtweise zu hinterfragen und zu relativieren. Die verschiedenen Deutungsmuster der jeweils inszenierten Fotografie und deren Subjektivität sind die treibende Kraft, um im Dialog mit anderen Menschen Neues zu entdecken. Der künstlerische, oft auch irritierende Blick auf die Dinge eröffnet die Möglichkeit, verschiedene Perspektiven nachvollziehen zu können und sich selbst und die Lebenswelt zu begreifen.

 

Schülerinnen und Schüler:

Aram Abdo, Ghrasia Elia, Milad Feizi, Shakib Feizi, Julia Hoptasz, Sebastian Hudi, Adam Hudi, Vladislavs Ivanskis, Basel Khouri,Aleksandra Kulawik, Franciszek Kulawik, Flavius-Georgian Mihalescu, Denis-Adrian Moldovan, Sulafa Mousa, Mehran Naseri, Mehryad Sayad Nouri, Luis Osagie, Tina Pastoon, Parmida Samari, Hena Shahid, Bahawal-Khan Shahid, Abdullah Tarro, Munira Tarro, Saleh Tarro, Vlada Tkachenko, Kirill Tuchner

 

Studentinnen und Studenten:

Burcin Amet, Sarah Berres, Lena Bruns, Josefine Diekhaus, Jan Marten Moritz Extra, Josephine Gangey, Natalie Gernand, Inèz Hübner, Dinah Kalkhorst, Tabea Klemm, Clemens Philipp Kreutzfeldt, Cassandra Kruip, Stefanie Laue, Inga Malin Peters, Maximilian Redlefs, Rilana Schüürhuis, Teresa Marlies Tjards, Julia Twachtmann, Charlotte Anna Sophie von Harling, Julia Wempen, Anna-Katharina Winkelmann, Laura Wolfs, Franziska Wunram, Inessa Zinn, Bente Zippel

 

Lehrerinnen: Wiebke Alberts und Behice Sengün

Fotografie: Bonnie Bartusch und Sabine Bley

Künstlerische Leitung: Edda Akkermann und Thomas Robbers

Kunstausstellung

vom 27. Juli bis zum 15. August 2014 in der Peterstraße 1

Grünfläche vor dem PFL vom 27. Juli bis zum 10. September 2014

Ausstellungseröffnung am 27.07.2014 um 11.30 Uhr

Mit freundlicher Förderung durch:

 

Vereinte Oldenburger Sozialstiftung

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