Zuhause in der Fremde- Oldenburger Orte erforschen

 

 

16 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren aus dem Irak, aus Syrien, Moldawien, der Slowakei und aus Nord-Mazedonien beschäftigten sich im Rahmen dieses künstlerischen Bildungsprojektes mit ästhetischer Forschung. Oldenburger Orte wurden aufgesucht, neu entdeckt und interpretiert. Begleitet und unterstützt wurden sie von 9 Lehramtstudierenden mit dem Fach Kunst. Eine große Kartografie zeigt die entstandenen Zeichnungen und Fotografien. Hörspiele und einen Stop-Motion-Film sind per QR-Code abrufbar. Ausgestellte Objekte integrieren Zeichnungen und Fotografien.

 

Lehrerinnen: Hanna Brink und Anke Kreienbrock

Künstlerische Leitung: Edda Akkermann und Thomas Robbers

 

Ausstellung vom 10. Juli bis 29. August 2020

im Galeriefoyer der „Kinderbibliothek am PFL“, Peterstraße 1

 

Öffnungszeiten: Mo, Die, Do, Fr 11.00 – 18.00 Uhr, Sa 11.00 – 14.00 Uhr

 

 

Graffitis zum Leben erwecken

Studentinnen: Corinna Röben, Merle Mrotzek

Schüler*innen: Laura Balogova, Fahd Hassan, Sarkat Huwayri, Suleiman Mohammad, Nichita Zboros

 

Ein Graffitispaziergang von der Amalien- über die Cäcilienbrücke bis hin zur Autobahnbrücke der A28 hatte das Interesse der Schüler*innen an Graffitis geweckt. Parallel dazu zeigten die Schüler*innen Begeisterung an der künstlerischen Methode Stop-Motion. Ein Gedankenspiel begann und es stellte sich die Frage: „Was wäre, wenn man mit Stop-Motion die Graffitis zum Leben erweckte?“

Bevor unsere Gedanken sich weiterentwickeln konnten unterbrach die Corona-Krise unser Projekt. Es konnte nicht mit Schüler*innen fortgesetzt werden. Wir entschieden uns daher, die Idee eines Schülers aufzugreifen, nämlich einen Cyborgkopf mit beweglichen Armen zu gestalten, der sich die Oldenburger Orte anschaut, die wir als Gruppe gemeinsam besucht hatten. Der Cyborgkopf befindet sich in einem Graffiti der Aktion Brückenkunst an der Autobahnbrücke der A28. Nachdem der Cyborg  aus seinem Graffiti ausgebrochen ist, bewegt er sich zum Schlossgarten, von dort zum Parkhaus am Waffenplatz und integriert sich schließlich in ein Graffiti in der Burgstraße in der Oldenburger Innenstadt.

 

Das fremde Zuhause in der Schachtel

Studentinnen: Lara Bösking, Anna Kamps, Anita Klein, Lilith Kruft

Schüler*innen: Gabriela Cociug, Diyar Hameed Faeedi, Baran Faruq Hassan, Hassan Hassan, Victoria Socol

 

Mit unserer Schülergruppe erforschten wir seit Oktober 2019 verschiedene Orte in Oldenburg, um diese Stadt besser kennen zu lernen. Wir besuchten unter anderem das Computermuseum, das Stadtmuseum, das Staatstheater und das Landesmuseum Natur und Mensch. Besonderes Interesse zeigten die Schüler*innen am Botanischen Garten, am Schlosssaal im Oldenburger Schloss und am Schlossgarten. Die Schüler*innen beschäftigten sich intensiv mit diesen ausgewählten Orten und hielten hier viele Motive zeichnerisch fest. Die Zeichnungen und die entstandenen Fotografien der Schüler*innen sind in die ausgestellte Kartografie und in drei Objekte integriert. Infolge der Corona-Krise konnten sich die Schüler*innen nicht an der Fortsetzung des Projektes beteiligen. Deshalb wurden die Objekte von den Studentinnen gestaltet. Die Objekte bestehen aus Pappschachteln, die zu jeweils einem der ausgewählten Orte „verwandelt“ wurden. Einzelne aufgegriffene Details repräsentieren die Orte in prägnanter Form.

 

Eine Stadt hören

Studierende: Vivian-Yvonne Pajonk, Ole Schmitt, Josephine Weber

Schüler*Innen: Michaela Balogova, Kristian Barna, Mubarak Daud Khalaf, Jan Mareks Hussein, Rabije Shemoska, Alexandru Zavilov

 

Seit Oktober 2019 haben wir mit den Schüler*innen unterschiedliche Orte in Oldenburg aufgesucht. Der Lappan, das Landesmuseum Natur und Mensch, der Botanische Garten, die Schlosshöfe und der Pferdemarkt wurden mittels Fotografie und Zeichnung und mit einem Tonaufnahmegerät erkundet. Geräuschkulissen dieser von den Schüler*innen ausgewählten Orte sollten nun durch selbst ausgedachte Fantasiegeschichten ergänzt werden. Infolge der Corona-Krise konnten sich die Schüler*innen nicht an der Fortsetzung des Projektes beteiligen. Wir haben uns dafür entschieden, dass wir dennoch diese erkundeten Orte vertonen. Anstatt der Fantasiegeschichten, die unsere Schüler*innen nicht mehr einbringen konnten, sind nun Informationen, Statements von unterschiedlichen Personen und der Originalsound zu den fünf ausgewählten Orten zu hören.

 

 

 

 

Mit freundliche Förderung durch:

 

 

 

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